Armbanduhren: Schmuck für eitle Gockel?

Armbanduhren? Das 20. Jahrhundert hat angerufen und will seine Zeitmesser zurück haben. Heute werden diese Dinger doch nur noch als Schmuck getragen. Oder haben sie doch noch ihre Daseinsberechtigung?

Photomontage: Gockelhahn und menschlicher Arm mit drei Armbanduhren.
Kräht der Hahn nicht früh am Morgen, muss er sich mehr Uhren besorgen. (Photomontage, Bildquelle Hahn: Flickr: El Gallo, CC BY 2.0)

Alle Jahre wieder wird eine neue Sau durch das Technologiedorf getrieben, seien es Sprachassistenten, Infinite Scrolling oder 3D-Drucker. Vor nicht allzu langer Zeit waren sogenannte Smartwatches der neueste Trend für Menschen, die schon alles haben. Besonders befeuert wurde das dadurch, dass Apple wieder einmal das erfand, was es schon lange davor gegeben hatte.

Mit der Diskussion über smarte Watches wurde auch die Kritik an Watches im Allgemeinen, also an Armbanduhren, laut. Da war manch einer gerade erst diese Fessel am Handgelenk losgeworden – schon wollten einem profitgierige Konzerne die nächste umhängen.

»Man hat doch ohnehin ein Smartphone«, heißt es meistens. Das zeigt schließlich auch die Zeit an und kann noch viel mehr – deshalb brauche kein Mensch mehr eine Armbanduhr. Und selbst, wenn man mal doch kein Smartphone zur Hand hat, gäbe es ohnehin an jeder Ecke Uhren.

Das Fazit solcher Kritiker: Wer heute noch eine Armbanduhr trägt, ist ein eitler Gockel, der das nur deshalb macht, weil Armbanduhren der einzige gesellschaftlich akzeptierte Männerschmuck sind. So habe ich als Armbanduhrenträger einmal mehr etwas über mich erfahren, von dem ich selbst noch gar nichts wusste. Ich dachte eigentlich immer, praktische Gründe zu haben.

»Man hat ein Smartphone« … ist aber nicht daran festgewachsen.

»Man hat ein Smartphone«, »Niemand braucht eine Armbanduhr«, … grundsätzlich sollte mit vermeintlichen Fakten, die Wörter wie »man«, »jeder« oder »niemand« beinhalten, vorsichtig umgegangen werden. Nicht selten steckt dahinter nur eine Offenbarung nach dem Schema: »Für mich persönlich ist das so und weil ich allein das Zentrum der Welt bin, schließe ich von mir auf alle anderen.«

Ja, statistisch gesehen kann man für den westlichen Kulturkreis wahrscheinlich sagen, dass »man« ein Smartphone hat. Genauso wird »man« um die 80 Jahre alt – daraus folgt aber noch lange nicht, dass man vor Erreichen dieses Alters unsterblich ist und daher niemand eine Lebensversicherung braucht. Leider müssen Statistiken viel zu oft für falsche Schlussfolgerungen herhalten, weil jeder, der bis drei zählen kann, glaubt, sie lesen zu können.

Ja, ich habe mittlerweile auch etwas, das sich Smartphone nennen darf. Aber beispielsweise WhatsApp ist für mein Gerät nicht verfügbar und damit bin ich in meinem Team nicht allein – zwei meiner Kollegen haben ebenfalls kein Telefon, auf dem WhatsApp läuft. Einer der beiden ist privat nicht einmal ans Internet angebunden. Und unser Team ist nicht etwa ein Häkeldeckchenverein, sondern entwickelt innovative Technologie. Daher sollte man schon einmal nicht fix davon ausgehen, dass »jeder« ein Smartphone hat.

Klar, zum Ablesen der Uhrzeit genügt auch ein Uralt-Mobiltelefon. Aber wenn einem sein Handy nicht viel bedeutet, hat man es im Gegensatz zum durchschnittlichen Konsumzombie auch nicht alle zehn Minuten in der Hand. Wenn ich unterwegs bin, steckt es meistens in meinem Koffer und wenn ich privat fortgehe, lasse ich es oft sogar daheim. Bei Besprechungen liegt es höchstes so lange auf dem Tisch, bis alle Teilnehmer da sind und wenn ich gerade persönlich mit jemandem rede, hole ich das Ding in der Regel nicht einmal heraus, wenn es läutet.

Selbst wenn man ein Smartphone besitzt, bedeutet das also nicht zwingend, dass man es auch immer parat hat. Da könnte man ebenso gut sagen: »Wozu brauchst du eine Armbanduhr? Im Armaturenbrett Deines Autos gibt es doch ohnehin eine Zeitanzeige.«

»Ich will keine Uhr herumschleppen« … sondern ein Smartphone.

Ich bin grundsätzlich seit Kindheitstagen an das Tragen von Armbanduhren gewöhnt und trage meine daher täglich … und nächtlich, sogar beim Schlafen. Aber ich kann es verstehen, wenn andere Leute so ein Ding am Handgelenk ablehnen.

Duschen und Sport sind die einzigen Tätigkeiten, bei denen auch ich meine Uhr abnehme. Beim Duschen liegt das an ernüchternden Erfahrungen – zig Meter wasserdicht laut Verpackung, null Meter wasserdicht laut Realität. Aber beim Sport ist es auch bei mir das unangenehme Gefühl am Handgelenk, das mich zum Ablegen bewegt. Bei intensiver Bewegung empfinde ich absolut alles auf meinem Körper als störend – sogar die Kleidung. Jetzt kann ich beim Laufsport zwar nur schwer nackig durch die Nachbarschaft rennen, aber zumindest kann ich meine Uhr daheim lassen.

Insofern habe ich durchaus Verständnis für Uhrenverweigerer – und für Nudisten. Seltsam wird es aber dann, wenn jemand davon spricht, keine Armbanduhr mit sich »herumschleppen« zu wollen, dann aber auch wie gehabt darauf verweist, dass er ja ohnehin ein Smartphone dabei hat.

Wenn man an das Tragen gewohnt ist, dann ist eine Armbanduhr ein Kleidungsstück wie jedes andere. Man legt es an, es schmiegt sich an den Körper und man merkt gar nicht mehr, dass es da ist. Sofern es kein extravaganter Design-Schwachsinn ist, hat so eine Uhr eine recht organische Form und steht nicht mehr als notwendig vom Handgelenk weg. In so einem Fall von »herumschleppen« zu sprechen, ist so als würde man sagen, dass man seine Schuhe mit sich »herumschleppt«.

Ein Smartphone ist dagegen ein Fremdkörper, der wirklich herumgeschleppt werden muss. Absolut nichts an der Gestaltung dieser Geräte ist darauf ausgelegt, am Körper getragen zu werden. In kälteren Jahreszeiten kann man sie zwar noch ganz gut in Sakko oder Mantel unterbringen, aber wenn man im Hochsommer nur handelsübliche Hosentaschen zur Verfügung hat, sind Unbequemheit, Spiderman-Muster am Display oder Diebstahl vorprogrammiert.

Smartphone beult beim Sitzen vordere Hosentasche deutlich aus.
Nicht gerade eine bequeme Alternative zur Uhr am Handgelenk.

»Überall sind Uhren« … aber keine ist korrekt eingestellt.

Wer ganz minimalistisch unterwegs ist, sagt jetzt vielleicht: »Egal ob Uhr oder Smartphone: Zum Zeitablesen brauche weder das eine noch das andere. Es gibt schließlich an jeder Ecke eine Uhr.« Das ist bis zu einem bestimmten Grad sicher wahr.

In meiner Wohnung hatte ich früher auch eine ganze Menge Uhren – insbesondere deshalb, weil in jedes elektronische Gerät eine eingebaut war: Radio, Videorekorder, Funkthermometer, … . Das Problem war bloß: Weil ich gar nicht so viele Uhren brauche, hatte ich die meisten davon nie beachtet, nie richtig eingestellt, sie nach einem Stromausfall nicht mehr korrigiert oder Batterien erst gewechselt, wenn es schon lange überfällig war. Die meisten Zeitanzeigen waren daher falsch. Und auch in anderen Wohnungen habe ich schon oft verdutzte Bemerkungen gehört, wenn wieder einmal jemand festgestellt hatte, dass irgendeine Einbau-Uhr Quatsch anzeigt.

Selbst Uhren, die sich automatisch synchronisieren, sind nicht immer korrekt. Bei einem meiner früheren Arbeitgeber hatten alle PCs ihre Systemzeit synchronisiert – allerdings mit einem Server, der selbst eine falsche Zeit hatte.

Die Aussage »überall sind Uhren« ist natürlich auch eine Übertreibung. »In vielen Fällen sind irgendwo Uhren in Sichtweite« klingt zwar weniger überzeugend, entspricht aber eher der Wahrheit. Wenn man nicht gerade Adleraugen hat, sind Uhren in der Umgebung oft nur schwer abzulesen. Und davor muss man sie erst einmal finden. Hängt eine an der Wand? Steht eine auf dem Tisch? Ist irgendwo eine eingebaut?

Ich verbringe als Informatiker naturgemäß sehr viel Zeit vor dem PC, der natürlich auch die Zeit anzeigt. Allerdings ist »der PC«, an dem ich sitze, in Wahrheit eine Mehrzahl von zumindest drei PCs, die ich regelmäßig nutze – und jeder davon hat die Zeitanzeige an einer anderen Stelle. Am vertrautesten ist den meisten Personen sicher mein Laptop mit Windows: Dort findet man die Zeitanzeige rechts unten. Auf meinem Stand-PC im Büro läuft auch Windows, allerdings hängen an diesem Gerät zwei Monitore. Die Zeit wird nur am linken Bildschirm rechts unten angezeigt. Daheim benutze ich einen Stand-PC mit der Linux-Distribution Ubuntu und drei Monitoren – hier ist die Uhrzeit am rechten Bildschirm oben in der Mitte.

Eine simple Basisinformation wie die Uhrzeit hätte ich dann doch lieber auf dem Silbertablett serviert, ohne erst nachdenken zu müssen, wo ich sie denn jetzt wieder finde.

»Eine klassische Armbanduhr kann fast nichts« … aber das verlässlich.

Die Konsistenz ist eines der stärksten Argumente für eine Armbanduhr. Ich muss nicht darüber nachdenken, wo mein Smartphone gerade steckt. Ich muss mich nicht umschauen, wo es eine Uhr gibt. Ich muss mich nicht erst auf irgendein fremdes Uhren-Design einstellen, muss nicht ständig zwischen Analog- und Digitaldarstellungen, zwischen 24-Stunden- und 12-Stunden-Darstellung umdenken.

Wenn ich die Zeit in Erfahrung bringen will, schaue ich auf mein Handgelenk. Dort bekomme ich sie immer im selben Format geliefert – ganz intuitiv, ohne einen weiteren Gedanken daran verschwenden zu müssen.

In dieser Hinsicht sind herkömmliche Armbanduhren sogar noch besser als die meisten Smartwatches, weil sie die Zeit immer anzeigen und nicht nur dann, wenn ich den Arm hochhebe oder auf die Anzeige tippe. Wenn ich sitze und die Hände auf dem Tisch habe, muss ich absolut nichts machen, außer auf mein Handgelenk zu schauen. Das ist dann im Grunde eine Anzeige direkt im Blickfeld, wie man es etwa aus Videospielen kennt. Effizienter geht es nicht.

Links: Ich schaue lachend auf meine erhobene Armbanduhr, die in Regenbogenfarben strahlt, darunter der Text: »Wie Hersteller von Smartwatches sich vorstellen, dass ich meine Uhr ablese«. Rechts: Ich schreibe konzentriert und habe meinen Arm mit Armbanduhr neben dem Schreibblock liegen, darunter der Text: »Wie ich meine Uhr tatsächlich ablese«.
Ein klassische Armbanduhr muss man nicht heben, antippen oder liebkosen, damit sie die Zeit anzeigt. Sie tut es einfach.

Dass die meisten Smartwatches nicht dauerhaft die Zeit anzeigen, liegt natürlich daran, dass ihre Displays eine Menge Energie verbrauchen. Auch sonst bezahlt man für das Mehr an Funktionalität mit einem Mehr an Energiebedarf und muss das Gerät genauso wie sein Smartphone spätestens alle paar Tage wieder aufladen.

Eine ganz klassische Uhr ist da um den Faktor Unendlich verlässlicher. Automatik-, Kinetic- oder Solar-Uhren laufen, bis sie irgendwann kaputt werden – ohne sie jemals bewusst laden oder eine Batterie wechseln zu müssen. Eine gute Automatik-Uhr zeigt auch ein halbes Jahrhundert nach der Zombie-Apokalypse noch die Zeit an. Dagegen wirken die täglichen Ladezyklen aller smarten Geräte geradezu albern.

Nur eine kleine Wartung braucht meine eigene Kinetic-Uhr zugegeben regelmäßig: Alle zwei Monate muss ich die Datumsanzeige nachkorrigieren, weil es sich dabei nur um einen einfachen Zähler handelt, der unabhängig vom Monat immer bis 31 zählt. Aber diese Anzeige ist ja auch nur eine Zusatzfunktion, die eine Uhr nicht zwingend haben muss.

»Armbanduhren sind der einzige Männerschmuck«?

Wie viel ist nun also dran an der Aussage, dass Armbanduhren nur noch Schmuck sind – und obendrein der einzig anerkannte Männerschmuck?

Dass sie auch als Schmuck taugen können, steht sicher außer Frage. Wer 30.000 Euro für eine goldene Rolex ausgibt, macht das wahrscheinlich nicht in dem Glauben, dass dann die Qualität der Zeitmessung steigt, und ich kenne durchaus Leute, die Armbanduhren passend zur Kleidung oder zu bestimmten Anlässen anlegen.

Ich trage dagegen immer dieselbe Uhr. Dieses Modell ist etwa um die hundert Euro wert und wird daher als Schmuck nur schwer jemanden mit einem Hauch von Ahnung beeindrucken. Meine Brille hat ein Vielfaches davon gekostet, weil ich dort im doppelten Sinn Wert auf die Optik gelegt habe – und damit wäre schon einmal widerlegt, dass Uhren der einzige Männerschmuck sind. Manche geistes- aber nicht augenkranke Leute sollen sich sogar Brillen ohne Dioptrien zulegen, bloß weil sie das schick finden.

Aber auch sonst gibt es eigentlich kaum Schmuck, der nicht auch von Männern getragen wird: Ketten, Ringe, Hüte, … es kommt in der Regel nur auf den Stil an. Mit einer Perlenkette und einem rosa Blumenhut fällt man im Alltag wahrscheinlich etwas aus der Reihe, aber es gibt ja auch Dezenteres. Bis vor ein paar Jahren hatte ich auch noch einen USB-Stick an einer Edelstahlkette um den Hals – immer um praktischen Nutzen bemüht.

Schwarzweißfoto, auf dem ich bei nacktem Oberkörper Brille, Kette und Armbanduhr trage.
Zwar nicht mit Schirm, Charme und Melone, dafür mit Brille, Uhr und Kette. Zugegeben hat mich aber nie jemand so gesehen, weil ich üblicherweise nicht ohne Kontaktlinsen und Hemd aus dem Haus gehe.

Letztendlich sind auch Krawatten nichts Anderes als Schmuck – schließlich beschränkt sich ihr praktischer Nutzen maximal darauf, sich damit im Büro zu erhängen. Krawatten wird wohl kaum jemand absprechen, für Männer gedacht zu sein.

Die Bezeichnung »eitler Gockel«, mit der dieser Artikel begonnen hat, geht übrigens auf einen ehemaligen Arbeitskollegen mit Monobraue zurück. Der hatte mich einmal so genannt, weil ich mich zwischen den Augenbrauen rasiere – und nicht etwa, weil ich eine Armbanduhr trage. Das ist vermutlich auch ein viel besserer Grund, mir Eitelkeit zu unterstellen, den meine Uhr trage ich vor allem deshalb, weil ich eine ergonomische, konsistente und verlässliche Zeitanzeige haben will.

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Kommentare

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Bisherige Kommentare

  • Muvimaker

    Als ich zwölf war stand die Firmung an. Der Tradition entsprechend sollte ich von meiner Patin eine Uhr erhalten. Sie sprach mit mir darüber und ich wollte unbedingt eines dieser Modelle mit LCD-Anzeige und vier Druckknöpfen (Stopfunktion, etc). Anfangs hatte ich eine rechte Freude daran, doch eines Tages passierte es: Ich trug einen Pullover, verschränkte meine Arme auf der Brust und geriet mit einem dieser Druckknöpfe in die Strickmaschen des Pullovers. Bei der nächsten Bewegung war es geschehen. Ich riss ein Loch in den Pullover und gleichzeitig die Uhr vom Arm, weil ich so wütend war. Seit diesem Zeitpunkt sind mehr als dreißig Jahre vergangen und ich habe nie wieder eine Armbanduhr getragen.
    Der große Vorteil daran: Man bekommt im Laufe der Jahre wieder ein wirklich gutes Gefühl für abgelaufene Zeit. Das ist in etwa vergleichbar mit Kopfrechnung und dem Gebrauch eines Taschenrechners.
    Natürlich gibt und gab es nicht immer und überall öffentliche Uhren, doch mit ein bisschen Übung (und sei es nur der Blick auf die Uhr des Nachbarn in der U-Bahn) war auch dies zu schaffen. Mittlerweile sind die öffentlichen Uhren rar geworden, doch wir haben das allgegenwärtige schlaue Telefon. Und hier kann ich über die Nutzung nicht mehr schreiben als Sie es schon getan haben.
    Hätte es mir mein Arbeitgeber nicht "aufs Auge gedrückt", so würde ich wohl heute noch immer ohne dieses zweifelhafte Geräte herumlaufen. Meistens nutze ich es aktiv wirklich nur, um die Zeit abzulesen...

  • Tony T

    Dass man Smartwatches alle paar Tage aufladen muss, hab ich von Anfang an lächerlich gefunden. Dass man sie auch noch "streicheln" muss, wenn man die Zeit in Erfahrung bringen will, hab ich nicht gewusst. Damit ist dieses Produkt einfach nur lächerlich. Meine Armbanduhr hat 20 Euro gekostet, ist robust, digital und sehr flach. Dasselbe Modell sehe ich oft bei Smartphonebesitzern, insofern haben Uhren wohl nicht so bald ausgedient. :)

    • Michael Treml (Seitenbetreiber)

      Antwort an Tony T:

      Ganz am Anfang des Smartwatch-Hypes – also noch bevor Apple wieder mal alles »erfunden« hatte – gab es zumindest noch die Pebble. Das war ein Gerät mit elektronischem Papier als Display. Die hatte zumindest noch eine Laufzeit von rund einer Woche bei dauerhafter Zeitanzeige:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Pebble_(Smartwatch)

      Aber weil so ein e-Paper offenbar vielen nicht schick genug ist und man mehr Wert auf Schnickschnack statt Laufzeit legt, sind jetzige Smartwatches die meiste Zeit über nur noch schwarze Rechtecke am Handgelenk …