Wieso sind Dinge so gestaltet, wie sie gestaltet sind? Und wären sie anders nicht besser? Auf WIESOSO? hinterfragt Medieninfomatiker Michael Treml alles, was es so gibt – vom Computermonitor über zerknülltes Papier bis zur deutschen Sprache.
Manche Webseiten blenden ihr Hauptmenü ein, sobald man nur ein Stückchen nach oben scrollt. Das ist gut gemeint, aber »gut gemeint« ist bekanntlich das Gegenteil von »gut«.
In benutzerfreundlichem Design heißt es oft, dass eine kleine Auswahl besser ist als eine große. Aber ist das wirklich besser für den Benutzer oder nur für den Verkäufer?
Die Neuerfindung des Rades ist der Inbegriff einer unnötigen Arbeit. Dabei kann es aber oft nicht schaden, etwas Etabliertes von Grund auf neu zu denken, denn manchmal kommt dabei etwas Besseres heraus als das, was wir bereits kennen.
Bei spezifischen Linkshänder-Produkten hört man oft von Scheren. Wenn man hinterfragt, warum hier eine angepasste Bauform überhaupt nötig ist, kommt man mitunter zu dem Schluss, dass diese einfachen Geräte raffinierter sind als man auf den ersten Blick sieht.
Fast alle Maßeinheiten, die wir verwenden, haben die Zahl Zehn als Basis. Nur bei Uhrzeiten müssen wir uns mit zwölf Stunden zu sechzig Minuten herumschlagen. Ginge das nicht anders?
Zu Plattformen im Web gibt es den altbekannten Spruch: »Wenn man nichts bezahlt, ist man die Ware«. Vielleicht erklärt das, warum mir manche Gepflogenheiten auf Jobplattformen seltsam vorkommen.